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Entdeckungen und Erfindungen, die uns nützlich werden, undwiederum andere veranlassen. So bringt die Hoffnung, unfernZustand zu verbessern, uns zu einem thätigcrn, gemeinnützigemWesen, zu größerer, gegenseitiger Dienstgefälligkeit, zu freund-lichem, brüderlichem Verhältnissen unter einander; zu lebhaftem:Gefühl unserer Pflichten; zu hellerer Erkenntniß der Natur, unddiese zu hellerer Erkenntniß des himmlischen Vaters. So er-zieht er uns, und durch die Wohlthaten, welche wir mit Anwen-dung unserer Geistes- und Leibesanstrengungcn gewinnen, em-pfangen wir am Ende eine größere Wohlthat, die wir Anfangskaum vermuthetcn, einen veredeltem, erhabenem, frommemGeist, würdig, in der Ewigkeit Gefilden noch herrlichere Acrntenzu halten.
Aber bei diesen Gefühlen kann ich eS, als ein würdiges KindGottes, nicht bewenden lassen; sie müssen Flügel meiner Andachtwerden, mich dankbar anbetend zum Thron der unendlichen Gnadeemporzuschwingen; Flügel meiner Seele zu gottähnlichen Thatcn.Denn das ist die höchste Andacht und Anbetung, daß wir Gottselbst nachahmen, und wir in unfern kleine» Wirkungskreisen sobeseligend walten, wie er im unermeßlichen Reich der weitenSchöpfung.
Wie wir von seiner Huld, sind auch andere Men-schen wieder von uns abhängig. Es ist Alles in Allemvon Gott ins Dasein so eng verkettet, daß das Größte vomKleinsten, das Niedrigste vom Höchsten in irgend einiger Abhängig-keit lebt. So laßt uns denn göttlich denken, göttlich thun auchgegen diejenigen, die von uns abhängig sind.
Es sind unsere Kinder und Angehörigen, die Gott un-serer Pflege und Vorsorge anvertraute. Lasset auch sie das süßeGlück der Abhängigkeit von einem wohlwollenden Vater- undMutterhcrzen fühlen. Und wie Gott durch den Segen des Herb-