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Unsere Abhängigkeit von Gott.
Jer. S, 24.
Der Herr ist groß und Keiner mehr;
Frohlockt ihm, alle Frommen!
Wer ist ihm gleich? Wer ist, wie er,
So herrlich, so vollkommen?
Der Herr ist groß! Sein Neust ist groß!Unendlich ist und grenzenlosDer Herr in seiner Gnade.
Wir sind allein durch seine KraftDas, was wir sind und werden.
Er kennet Alles, was er schafftIm Himmel und auf Erden.
Vor ihm find wir ein welkend Laub,
Und ohne ihn ein nicht'ger Staub,
All unser Sein nur Ohnmacht.
Als Christus wunderbar Tausende sättigte, die sich in der Ein-öde am galiläischcn Meer um ihn her gesammelt hatten, da nichtmehr als sieben Brodc und einige Fische vorhanden waren, er-staunte das Volk und betete an. Aber die Gottheit wiederholtdas Wunder mit jedem Jahre. Wenige Samcnkörnlein fallenin den Erdboden, und nach wenigen Monaten werden damitganze Welttheile ernährt, und mit Vorrath und Nebenfluß reichgemacht für Jahr und Tag. — Die Menschen aber nehmen diegewohnte Gabe, oft ohne des Gebers mit dankbarer Herzlichkeitzu gedenken, und sprechen nicht einmal in ihrem Herzen: Lassetuns doch den Herrn unfern Gott fürchten, der unsFrühregcn und Spatrcgen zu rechter Zeit gibt, unduns die Aernte treulich und jährlich behütet!