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Er ficht fröhlichen Muthes in die Zukunft. Und was auch Gottverhängt haben mag, Krieg oder Frieden, Wohlstand oder Ar-muth, Freuden im Umgänge mit Geliebten oder Tod derselben,Ruhe oder Sturm — Gott waltet! Und wenn er schon dieschwarze Wetterwolke gegen flch anziehen sieht, es spricht derHerr; Seid stille, und erkennet, daß ich Gott bin!
Warum sollte ich mich denn fürchten? Du bist es ja, meinGott, mein Vater, der die schwarze Wetterwolke des Schicksalsdaher sendet. Kann fic mir denn ohne Deinen Willen schaden?Und kannst Du mich elend machen wollen, mich, Dein Kind,das Du zur Seligkeit erschaffen und erkoren hast? mich,Dein wehrloses Kind, o Du Allmächtiger, das von Dir Alleshat? — Nein, ich bin beruhigt. Da ich mein eigenes Sterbennicht fürchte — denn es ist, ja Auflösung der irdischen Bande,Freiheit der unsterblichen* Seele, ihre Vereinigung mit Dir —was könnte ich denn wohl fürchten? Gib mir, nimm mir; er-hebe oder erniedrige mich; laß mich die Freude meiner Freundeoder das Opfer meiner Feinde werden — ich empfange jedesSchicksal mit Dank. Denn Du bist mein Vater; Deine Liebe istmein Gut, die Tugend mein Schutz; Alles Andere ist Staub,und gehört einem Grabe an.
Ich bin still — still und vertrauend — vertrauend und freu-dig; denn ich erkenne, daß Du Gott bist — mein Gott —ewig! Amen.