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3 (1853)
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ten, weil sie wollen, Gestern müsse wieder Morgen werden.Wann stand der Strom der Zeiten stille, oder wann ging jemalsder Lauf der Welt zurück? Alles eilt vorwärts. Nichts istimmer das Gleiche. Dem Guten wird Alles gut; der Weiseweiß von Allem das Beste zu nehmen.

Erkennet das Walten Gottes! Er hat das Hohe zerschmet-tert, das Niedrige erhoben. Wer war so stark, als er; werkonnte ihn hindern, zu thun nach seinem Rath? Was ver-mochten die gewaltigsten Flotten der Meere? Er sandte einenWindstoß, der die Wellen bewegte, und die Schiffe flogen zer-streut von einander, und was Keiner berechnet hatte, geschah;was Menschensinn ausgeklügelt hatte, unterblieb. Was ver-mochten die furchtbarsten Kricgshcerc? Er hauchte sic an, undes war ein Hauch des Todes. Ihre Leichen und Waffen bedecktendie Felder; und was sie verrichten sollten, ward nicht verrichtet;der Schwache ward stark und der Mächtige kraftlos. So wolltees der Herr. Was vermochte die Schlauheit der Rathschlägc,die Tapferkeit der Anführer? Eine Kleinigkeit vereitelte dieRicsencntwürfc; ein Staubkorn machte das große Uhrwerk stillestehen; in die Bahn der tödtlichen Kugel trat unwissend dertapfere Held, und der dem Leben von Tausenden drohte, lagselbst ohne Leben im Staube. Niemand ist mächtig vor demHerrn. Weise seufzten in Kerkern, und ihr Wort begeisterteMillionen, und verwandelte den Zustand ganzer Welttheile.Niemand weiß, wozu ihn Gott bestimmt hat. Jeder ist ein Werk-zeug der Vorsehung. Dir gehört der gute Wille, o Mensch,bei deiner That, aber ihr Erfolg gehört Gott an. Vom Willenbist du verantwortlich, die Folge ist die Sache der Wcltregie-rung. Seid stille, spricht der Herr, und erkennet, daßich Gott bin!

Erkennet ihn, den Einzigen, den Alles Leitenden, der über