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wird! soll er das nicht vielmehr an euch thun, o ihr Kleingläu-bigen? (Matth. 6, 30.)
O Du, Unergründlicher, Ewiger, Allbarmherziger, den ichVater nenne, der Du Alles erhältst, Alles ordnest, Alles leitest:Du leitestauch meine Schicksale! — Nie hast Du mich, nie wirstDu mich verlassen, auch wenn hieniedcn mich Alles verläßt.Ruhig und vertrauensvoll gehe ich die dunkeln Wege, welcheDeine unsichtbare Hand mich führt; denn sie führt mich zu Dir.Anbeten und verehren will ich die wunderbaren Pfade DeinerVorsehung und die ewigen Gesetze, in welchen sich die Geistcr-welt bewegen muß, die Du erschufst — anbeten und verehrenauch das, was das dunkle Licht meines Verstandes nicht erhellenkann! Denn Alles, o Unendlicher, o Gnadenreicher — o meinVater, Alles kommt von Dir, Alles führt zu Dir!
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Gottes W a t t e n.
Psalm 1K, 11.
Nur Gott herrscht in dem Reich der Seelen;Darf es der Mensch — der Staub — verhehlen?Wer droben herrscht, der herrscht anch hier! —Nichts gilt vor Dir der Witz der Weise»;
Es sei des Frevlers Nacken Eisen:
Dein Wort zermalmt ihn doch vor Dir.
Dann eilt er selbst, sich zn verdammen,
Eh' Dein Gericht, o Herr, erwacht!
Und will der Herr ein Land beglücken,
Und Völkern seinen Segen schicken:
Wer kann ihn daran hindern, wer? .
Wie Spreu verfliegt der Feinde Heer.
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