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3 (1853)
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sende in einem gleichen Traum vergingen? Was hat ein Traummit der Größe eines sogenannten Unglücks gemein? Washott thut, das ist wohlgethanl Q welch eine Tiefe des Reich-tums, beides, der Weisheit und Erkenntniß Gottes! Wie garunbegreiflich sind seine Gerichte, und unerforschlich seine Wege!Denn wer hat des Herrn Sinn erkannt? oder wer ist sein Rath-gcbcr gewesen? (Rom. 11, 33. 34.)

Ueberhaupt liegt darin ein vorzüglicher Grund des VerzagenSan göttlicher Vorsehung, daß wir zu sehr an dem Sinnlichenund Irdischen hangen, dem unsere Leibesbedürfnisse gehören, undnicht inniger verbunden sind mit dem Gedanken an die Gcister-welt, zu der unsere Seele gehört. Wer in der geistigen Welteben so viel lebt, wie in seinen irdischen Geschäften, für den istder Tod kein so entsetzliches Nebel. Er weiß es, er lebt in Gott;von ihm, in ihm und durch ihn sind alle Dinge; inGottaberistkcinTod! Verlust unsers Vermögens, unsers Wohl-standes, ist dies dem Christen, dem Weisen endlich das größteNebel der Welt? Rein, dem ist cs das größte Nebel, dernur diesen irdischen Gütern, und ausschließlich nur ihnen gelebthat. Aber welcher Christ, welcher Weise wird wohl hauptsäch-lich für das leben, was ihm doch nur geliehen ist, was erdoch nie behalten kann, was beständig wechselt, und für das,was von einem Todtenbette zum andern, von einem Erben zumandern übergeht, so sehr zittern? Wer nicht in das, was Staubist, sein höchstes Gut gesetzt hat, dem ist der Verlust dessen, wasStaub ist und bleibt, auch nicht das größte Nebel. Manchermuß erst verarmen, ehe er an sein höheres Glück, an das Glück,Mensch zu sein, Gott und höhern Bestimmungen zu gehören,denken kann.

Ost ist es auch nur eine augenblickliche Kleinmütigkeit, dieuns im Vertrauen auf die ewig dauernde, Alles durchherrschende