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volle und Strafbare dieses Mißbrauchs recht erkannt o, erenke über sich selbst nach, und über die Uebcl, welche er un-wissend stiftete, und wenn sein Herz noch nicht dem Gutenganz fremd geworden er zittere und bereue seine Sünde!

Nur zwei wirksame Mittel gibt es, die zur Gewohnheit ge-wordene Untugend wieder von sich zu stoßen. Das erste ist: eineanhaltende, strenge Aufmerksamkeit auf jedes unserer Worte, unddaß wir uns auch nicht den gelindesten Ausdruck erlauben, dergegen die Ehrfurcht verfehlt, die wir dem Schöpfer unserer Tageund dem Erlöser unserer Seele schuldig sind. Das zweite ist:ein anhaltendes Bestreben, Gottes Größe, Macht und Erbarmenimmer Heller und besser kennen zu lernen.

Denn, Vater im Himmel, Liebevoller, Gnädiger, wer Dichrecht erkannt hat, wie kann der mit Gleichgültigkeit zu Dir cm-porblicken, mit Unachtsamkeit zu Dir beten? Wer Deine Größeund Wundermacht in den Werken der Natur bemerkt, oder inden Verhängnissen seines Lebenslaufes erfahren hat: wie kannder Deinen heiligen Namen, gleich einer nichtswürdigcn Sache,gemein machen und mißbrauchen?

O Du Erbarmer, in dessen Namen sich alle Knie beugen sollen;vor dem alle Engel anbetend versinken, alle Welten ehrfurchtvollerzittern: nie will ich mich entweihen aus Mangel der Ehrfurcht,die meine arme Seele Dir schuldig ist. Selbst in den äußer-lichen Zeichen der Ehrerbietung will ich strenge sein, denn sieverkünden ja das Znnere meiner Empfindungen andern Menschen,werden Andern ein Beispiel, und verdoppeln meine eigene An-dacht wieder.

Ja, Vater im Himmel, Dein Name werde geheiligt.