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mit den Anfang machen, daß er alles Anstößige von sich entfernt,und sein Gefühl für Tugend, seine herzliche Liebe zur Evtthei^in allen Handlungen hervorlcuchten läßt. Aber Rohheit des Ge-müths, welche sich durch freche Reden äußert, erschwert die Läu-terung des Herzens und die Sclbstverklärung des Geistes. Viel-mehr wird durch jene Rohheit der Gute oft schüchtern zurückge-schreckt, der Wüstling und schlechtere Gesellschafter hcrangelockt.So erfolgt gegenseitige Ermunterung zum Bösen, zum Unan-ständigen, zum Befriedigen niedriger Leidenschaften, die desKörpers Gesundheit und den Frieden der Seele zerrütten.
Der unehrcrbietige Gebrauch heiliger Namen verdirbt Herzund Sitten der unschuldigen Jugend. Hier wird das,was oft nur Thorheit, nur verachtungswürdige Gewohnheit war,zum Verbrechen durch die schädliche Gewalt des Beispiels. Ihr,die ihr den Namen eures Gottes mißbrauchet, wie hoffet ihr,Kindern Ehrfurcht vor dem Mcrheiligsten einflößen zu können?Ihr Acltern, die ihr gedankenlose, lange Gebete herplappernlasset, sei es am Morgen, oder am Abend, oder beim Tische,den die Wohlthaten des gütigen Gebers schmücken: wie könnetihr hoffen, daß eure Kinder sich innig und mit seligem Vertrauenmit dem ewigen Vater unterhalten lernen? Aeltern, Erwachsene,ihr seid es, die ihr durch euer Beispiel die Gotteslicbc und Gott-seligkeit in den Herzen der Kinder ausrottct! Ihr seid cs, welchebei ihnen die Religion nur zur Sache des Gedächtnisses oder deralten, cingeführtcn Gewohnheiten machet — das heißt, die Re-ligion tödten! Ihr seid es, die ihr den Unschuldigen ein Acrger-niß gebet, von denen Jesus sagt: Wehe denen, durch welcheAergcrniß kommtl
Mancher hat vielleicht niemals die finstern Folgen seinesLeichtsinns ernst berechnet, mit dem er oft den Namen seinesGottes mißbrauchte; Mancher hat vielleicht nie das Schmach-