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Wege! Denn wer hat des Herrn Sinn erkannt? Oder wer istsein Rathgebcr gewesen? Oder wer hat ihm etwas zuvor ge-geben, das ihm werde wieder vergolten? Denn von ihm, unddurch ihn, und in ihm sind alle Dinge! Ihm sei Ehre inEwigkeit!" (Nom. 11, 33 — 36.)
Dem wahrhaft erleuchteten Weisen, das heißt, dem von derGröße Gottcö tief durchdrungenen Christen, ist daher kein heili-gerer Name, als der Name der Gottheit. Und wenn sein Herzdas gedankenreiche, erhabene Gebet Jesu nachbetct, spricht erkeine Stelle mit größerer Ehrfurcht aus, als jene Worte: „DeinName werde geheiligt!" Ihn durchschauert der Gedankean das Höchste im ganzen Weltreich.
Alle Völker, so'verschieden auch ihre Religionen sein mögen,empfinden diese Ehrfurcht vor dem erhabensten Wesen. Manchewagen seinen heiligen Namen kaum auszusprcchcn. Andere spre-chen ihn nicht aus, ohne durch Entblößung ihres Hauptes oderdas Beugen des Knies, oder durch einen Blick, der sich dcmuths-voll zur Erde senkt, oder sich andachtsvoll zum Himmel, wie zumThrone des Weltrcgcnten, cmporhcbt, schon äußerlich zu bezeu-gen , was ihr Inneres best dem Gedanken an die Majestät desAllerhöchsten empfindet.
Wie aber ist es in den Gemeinden der Christen, welche durchdie Offenbarungen Jesu erleuchtet worden sind? Sind die Chri-sten nicht noch von größerer Hochachtung Gottes durchdrungen?Sind sie nicht für alle Völker des Erdbodens ein Muster deranbetenden Ehrfurcht bei der Erinnerung an ihren Schöpfer? Istihr ganzes Wesen nicht voller Ernst, Würde und Liebe und Ver-ehrung, wenn sie den heiligen Namen nennen?
Ach nein, sie nennen ihn, ohne an ihn zu denken, und spre-chen ihn aus, wie sie das Nichtswürdigstc sprechen. Kinder rufenihn aus auf den Gassen, wie zum Spiel; und Erwachsene schwören