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Klugheit unmöglich schien, und gehen bang und schüchtern da-hin, ins neue Jahr ein, und zittern vor dem, was noch kom-men soll! Noch immer nicht haben sie den Herrn erkannt.Welche Wunder und Zeichen sollen geschehen, daß ihr glaubet?daß ihr euch seiner Führung mit schweigendem Vertrauen über-lasset? Warum fürchtet ihr die Zukunft, da der Herr der Ver-gangenheit noch lebt und waltet?

Seid stille und erkennet, daß ich Gott bin! Gottwaltet, der allein zu walten die Weisheit hat. Was geschehenist, war die Wohlthat für kommende Zetten und Geschlechter;was geschehen wird, ist der Segen für uns Alle. In seiner Handwird der Augenblick einer That zum Samenkorn, welches durchJahrhunderte keimet, reifet, und nach Jahrhunderten noch Fruchtträgt. Was dir im gegenwärtigen Jahre zu Theil werden soll,hat seine Weisheit schon in undenkbaren Zeitaltern gesäet. Erstjetzt sollst du cs genießen. Klcinmüthiger, kannst du glauben,daß der, welcher den Grund deiner Schicksale schon damals ge-legt hat, als du noch nicht wärest, deiner in den Tagen ver-gessen könnte, da du diese Schicksale empfangen sollst? Erkenneendlich seine Weisheit, das wird deine höchste Lebensweisheitsein! Murre nicht, wenn dich Verluste treffen; klage nicht dieVorsehung an, wenn dir die Schicksale der Welt und deinesLebens unverständlich sind. Thue deine Pflichten, wie Christussie dich lehrte, und für das Uebrige laß den sorgen, der allein zuwalten die Weisheit hat. Murre gegen deines Herzens Schwächen,klage über die Fehler, welche deine Seelenruhe stören. Was dudurch eigene Ungerechtigkeit verschuldet hast, mußt du dir selberzurechnen. Was dir geschieht ohne dein Zuthun, was du wederherbeiführen, noch abändern kannst: das ist das Werk des All-weisen, dies dein und der Deinigen Glück. Darüber seiharmlos,wenn cs auch noch so schrecklich scheinen sollte. Denn der die