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in dem neu begonnenen Jahre widerfahren könnte? O Geist vonüberirdischer Natur, erhebe dich zu dem hohen Uebcrirdischcn,der ewiglich und ernst waltet, und du wirst mit frommer Erge-bung in seine Verhängnisse eintreten. Vollziehe in der Welt alsHausvater, als Hausmutter, als Untergebener, als Vorgesetzter,als Bürger, als Mensch und Christ deine Pflichten, und für dasUebrige zittere nicht. Vollziehe deine Pflichten, denn diese finddir, nicht die Weltregierung, übertragen.

Seid stille und erkennet, daß ich Gott bin! DerAllmächtige waltet! Hast du, der heute mit Verzagtheit in diekommenden Tage des jungen Jahres blickt, Gott nicht aus denvergangenen Tagen und ihren Schicksalen erkannt? Er war's,der im Ewigen waltet, der Allem sein Maß und Ziel setzt, undjeder Kraft ihre Grenze. Er war's, der da ist der Gott derHeerschaarcn und der Frcudentage, vor dem nichts klein und nichtsgroß ist. Das Außerordentliche wirkt er mit Dingen, welcheden Sterblichen sehr geringfügig scheinen, und das Unerhörtesteverrichtet er durch den alltäglichsten Vorfall. Darum ist er Gott,und kein Allmächtiger außer ihm!

Und Tausende und Millionen gehen dahin, und find Zeugender beispiellosen Begebenheiten, und hören das Unerhörte, ohnedadurch zu einer höhern Denkart gestimmt zu werden. Ihr Ge-danke rührt kaum an Gott. Sie sprechen: Gut, daß es so kam,lasset uns froher Dinge sein! So geht das Thier und ver-zehrt den Samen, der auf der Erde liegt, ohne hinaufzublickenzu den Zweigen, welchen die wohlthätige Nahrung entsank. ESist keiner Gcdankenerhebung fähig. Es lebt, um sich zu sättigen,und sättigt sich, um für den Tod reif zu werden. Ist es andersmit dem Menschen, der, ohne über sich emporzuschaucn, nichtssieht, als das gegenwärtige Ereigniß des Augenblicks?

Tausende und Millionen sahen möglich werden, was aller