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der Blmncnpracht, welche Wiesen und Gärten schmückt, — denUrsprung des Bliithcnglanzes, der sich an den erstorbenen Zwei-gen der Gesträuche und Bäume verkündet?
Uebcrhaupt führt das Zweifeln an dem, was uns imLeben Jesu Christi wunderhast und unerklärlich er-scheint, zu keinem Ziel. Daß Gott, zur Befestigung des Glau-bens aller Jünger Jesu, Jcsum erweckte, ist kein größeres Wun-der, als was Jesus gelehrt und gethan hat; ist kein größeresWunder, als die schnelle uud allgemeine Verbreitung des Chri-stcnthums ans Erden, der Wuth aller Verfolger, dem Spott allerSpötter, der Macht aller Throne zum Trotz. Verfolger, Spöt-ter, Throne gingen unter, aber Jesus Messias siegte.
Du irrest dich, wenn du glaubst, durch Erklärung und so-genannte Natürlichmachung des Wunderbaren im Leben Jesuweiter zu schreiten in wahrer Erkcnntniß. Dein Deuteln belehrtNiemanden, und beruhigt dich selbst nicht. Du setzest nur deinselbsterfundenes Gedicht an die Stelle einer Geschichte, die imHalbdunkel die Ehrfurcht aller Jahrhunderte gewann. Ein un-befangenes kindliches Vertrauen ist erquickender, alS'das kalteBrüten deiner Einbildungskraft oder das Grübeln der Spitzfindig-keit. Entweder du zweifelst, und dann stehst du ans dich selbstund deine hohlen Mnthmaßungcn beschränkt; oder du glaubst,und dann hast du, was Millionen, die vor dir glaubten undstarben, bist einig mit den Evangelisten und Aposteln und Allen,welche Lebcnsgenossen Jesu, Augenzeugen seiner Handlungenwaren. Dein Zweifel ändert an dem, was geschehen ist, nichts,stößt das Evangelium nicht um, befördert weder deine Erkcnnt-niß noch deine innere Seligkeit. Deutle immerhin; dein Deutelnverräth, du habest mehr Vertrauen auf die Macht deines Ver-standes, der doch so wenig versteht, als auf die Macht Gottes,die doch des Wundervollen so vieles thut.