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dich dem Altar, wohin vor dir mit frommem Gemüthe schondeine Borältern wallten, begleitet von den heiligen Gesängender Christenheit, und wohin nach dir einst, wenn du schon Staubsein wirst, noch unter mancherlei Schicksalen ihres Lebens deineNachkommen, deine Kinder, deine Enkel wallen werden; — nie-mals nahe dich dem Altar zur Feier des Andenkens und Wclt-erlösertodes Jesu, ohne dein Gemüth würdig vorbereitet zu haben;niemals ohne das zarte Gefühl inniger Dankbarkeit und Ehr-furcht; niemals ohne Andacht und Erhebung des Herzens!
Suchst du Vergebung der Sünden und Frieden in Gott: gehehin und heilige deine SeFe in dem Andenken der Heiligkeit Jesu!Dir sind die Sünden vergeben, die du beweinst, und die Schul-den sind abgcbüßt, die du nie wieder begehest! — Nicht der bloßeGebrauch des heiligen Abendmahls heiligt dich, sondern die Wir-kung des mit Jesu erneuerten Bundes, seinen, das heißt, GottesWillen zu thnn.
Das Abendmahl der Christen ist ein Bundcsmahl mit Jesu.Wir schwören uns ihm in demselben von neuem zu. Wir ver-einigen uns sinnlichcrwcise mit ihm, als wären wir sein Fleisch,sein Blut. Wir wollen Vergebung der Sünden, um heilig zusein, wie er heilig war. Darum müssen wir von da an auchde» heiligen Wandel beginnen; wir müssen unsere fehlerhaftenNeigungen, unsere lasterhaften Gewohnheiten ablegcn. MitChristo können nur Christen in den Bund treten; es gibt aberkeine wahren Christen, als die den Willen Jesu thnn.
Darum wer dort unwürdig isset und trinket, der isset undtrinket ihm selber das Gericht. (1. Kor. 11, 29.) Er spottetdes Allerheiligsten; er bekennt, ein Bündniß mit Gott einzu-gehen, das er nicht zu halten gedenkt; er gibt Verheißungen,welche er nie erfüllen will; er wagt es, mit Gott zu freveln!
Bereue deine Sünden, hasse die Quellen derselben, welches