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3 (1853)
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Wort, Vater der Geister! Es soll mich nicht mehr befremden,wenn der Gottlose hienicdcn Siege davon trägt; ach, alle seinevermeinten Siege können doch sein Herz nicht beseligen, wie eineinziger stiller Sieg der Tugend über das Unrecht. Der Friededes Himmels, welchen Du denen gewährst, die Dir angehören,wohnt nie in gleicher Brust mit den Lastern.

Langmüthiger, Deine Strafen zögern oft Du hast nichtGefallen am Tode des Sünders. Aber darf mir Deine Gnadegegen Abtrünnige, und daß Du sie nicht sogleich zerschmetterst,meinen Glauben an Deine Gerechtigkeit wankend machen?

2n tiefer Ehrfurcht, erhabener Richter der Welten, bete ichDeine Leitungen an. Auch daß endlich der Gottlose triumphirt,ist ein neuer Reiz für den Gerechten, schönem Triumph zu feiern.So muß selbst das Böse denen zum Besten dienen, die Du liebst!

13 .

S e l b ft v e r st o «k « i» g.

Apost. Gesch. 28, 26. 27.

Des Lasters Bahn ist anfangs zwarEin breiter Weg durch Auen;

Allein sein Fortgang wird Gefahr,

Sein Ende Nacht und Grauen.

Der Tugend Pfad ist anfangs steil,

Läßt nichts als Mühe blicken;

Doch weiter führt er fort znm Heil,

Und endlich zum Entzücken.

(Veit beinahe zwei Jahrtausenden besteht die Lehre Jesu. Sicward in allen Welttheilcn gepredigt, am lautesten unter uns.