mmft, zu sehr mit dcr ganzen Natur überein, als daß sie vonden Veränderungen im Irdischen abhängig wäre. Sie stammt ausGott; und von Gott anch stammt die Natur mit ihren wunder-vollen Gesetzen, und der Menschen Vernunft. In Gottes Werkenaber herrscht die heiterste Zusammenstimmung alles Einzelnenzum Ganzen. Alles ist in Gottes Schöpfung Harmonie.
Daher, so lange diese Schöpfungen bestehen, so lange diesemächtigen Gesetze dcr Natur walten, so lange die menschlicheVernunft nicht ihr Wesen verliert, wird das göttliche Wort inunwandelbarer Kraft fortdauern müssen. Oder wo ist der Sterb-liche, der alle Begriffe verkehren, alle Einsichten vernichten, dcrdie Vernunft der Sterblichen in Wahnsinn umgcstalten könnte? —Wo ist er, der mit schwacher Hand die Ordnungen dcr Natur
aufhcben und die Bande dcr Schöpfungen zerreißen könnte?-
Nein, je mehr Erfahrung, je mehr Wissenschaft, je mehr Auf-klärung, desto mehr Glanz und Festigkeit erwirbt die ReligionZcsu, desto weiter dehnt sie ihren beseligenden Einfluß auf dieWelt aus.
Sie stimmt zu sehr mit allen höhern Bedürfnissen des mensch-lichen Geschlechts zusammen, als daß sie jemals auf dcr Weltverschwinden könnte. Ewig, wie die Begierde der Sterblichennach Selbstzufriedenheit, nach Vollkommenheit und Glück, ewig,wie die Sehnsucht dcr Sterblichen nach Vollendung, ewig, wiedie Hoffnung des menschlichen Geschlechts auf Vergeltung undEwigkeit, bleibt auch ewig Jesu Lehre, Gottes Wort!
Mögen immerhin noch hie und da in stolzer SelbsttäuschungSpötter spotten, Zweifler zweifeln: ihr Bemühen ist umsonst.Ihr Ringen steigt über die Grenzlinien dcr menschlichen Naturhinaus, uud wird eben dadurch wieder nichtig. Sie sinken baldohnmächtig in den Arm des stillen, hoffnungsvollen, tröstendenGlaubens zurück, und entsagen ihren wilden Träumen, welche