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geläutert und glänzender als jemals hervor. Selbst der gemeinsteMann ward nun gründlicher in den Wahrheiten des Christcn-thums unterrichtet, und fester i» seinen Ucbcrzcugnngen.

Es fehlte nicht an Neligionsspöttern, nicht an Zweiflern,welche ans Leichtsinn oder Eigendünkel sich vermaßen, die LehreJesu zu erschüttern, und den Grund des Christcnthums zu unter-graben. Ihre verwegenen Bemühungen weckten den Eifer derchristlichen Weisen; was vorher dunkel geblieben war, ward nunerhellt; was vorher nur leicht berührt worden, ward nun mitErnst und Gründlichkeit erwogen und bestätigt. Tausend Zweifelsind cmporgegangen und wieder verschwunden; tausend Spötterund Irrlehrer mit ihrem Wahne sind vergessen: aber GottesWort dauert fort, und die Lehre Jesu steht nur noch fester undunerschütterlicher da.

So ist Jesu Weissagung seit fast zwei Jahrtausenden bewährtworden. Zahllose Städte, zahllose Dörfer, zahllose Reiche, zahl-lose Lehrgebäude und Meinungen sind vergangen, aber GottesWort bleibt ewiglich.

Es bleibt ewig auch in jeder Zukunft wird bleiben.Die Städte, welche heute noch glänzen, die Länder welche heutenoch blühen sie werden mit der Zeit vergehen; die Ober-fläche der bewohnten Erde kann sich, wie sie sich schon vielmalsveränderte, wieder verändern; aber wenn Alles sich nach und nachverwandelt, das göttliche Wort dauert unveränderlich fort. Waskünftig sein werde, auch wenn nach Jahrtausenden unser Staubschon längst verweht ist, und neue Geschlechter auf dem Erdballwandeln werden, die uns nur kaum noch aus der Geschichte ken-nen was da sein werde, das verbürgt uns die Geschichtevon Jesu Lehre in den schon gewesenen Jahrtausenden. Sie kannnicht untcrgehen.

Denn sie stimmt durchaus zu sehr mit der menschlichen Vcr-