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3 (1853)
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ich, Gott, Dein Kind zu sein! Ich will keine Freude haben,als Dich, in Dir athmen, in Dir handeln, liebend, segnend,einfach, wahrhaft, und Jesu Offenbarungen in der Brust unddie Hoffnungen der Ewigkeit im Auge. Amen! Vater im Him-mel, belebe mich mit Deinem heiligen Geiste! Amen.

3 .

Unüberlegte Gelübde.

Nich ter 11, 30 10.

Was hat der Mensch, das er Dir gebe?

Gabst Du nicht Alles ihm zuvor?

Du willst nur, daß er heilig lebe,

Und Christus leuchtete ihm vor.

Nicht Opfer und Gelübde, nein,

Sein Herz nur forderst Du alleinl

Du selber sprachst: Mit WohlgefallenBlick' ich nur auf Barmherzigkeit;

Nicht hin zu euer» Opfern allen,

Die ihr mir auf Altären weiht!

Gott ist ein Geist! so betet dannIm Geist ihn und in Wahrheit au.

Nicht Weihrauch bring' ich und nicht Myrrhen,Zur Gabe, Herr des Weltalls, Dir;

Mich soll kein Aberglaube irren;

Nimm nur dies treue Herz von mir!

O ew'ge Liebe! laß es DeinUnd ewig Dir geheiligt sein!

In jenen Tagen, da Moses schon und Josua nicht mehr ihremVolke Vorständen, und dieses in seinen eroberten Sitzen ohneKönig, ohne gemeinsamen Anführer lebte, und nur von Zeit zu