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3 (1853)
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gen der Gestirne besaßen, während sic noch nichts von Künstenund Lcbensbcquemlichkeiten, nichts von allerlei sinnvollen Werk-zeugen und Einrichtungen wußten, auf die wir jetzt so gern stolzsind. Von jenen Urbegriffcn bewahrte sich nachher bei den ihnennachfolgenden Geschlechtern nur ein verworrenes, entstelltes Ge-dächtniß, und ein Schatten und Thun ohne Einsicht der Grundsätze.

Der Hauch der Gottheit, der menschliche Geist, der die Ge-stalt des Sterblichen beseelt, damals seinem Ursprung noch näher,war mit der Natur, dem Gotteswcrk, verschwistcrter, als heute,und nur Sehnsucht nach göttlichen Dingen leitete ihn. Gott offen-barte sich ihm, und in ihm und durch rhu, wie Gott sich nochheute in rer Natur und durch sic offenbart. Der Mensch wareins mit der Natur, und heilig wie sie. Nicht daß er, sich selbstunbewußt, die Wahrheit gedacht und gcthan hätte, wie nochheute das Thier den dunkeln Naturtrieben gehorcht: sondern ererkannte Alles, was ist, wie es ist, ungetrübt durch fremdartigeBegriffe und Erfindungen, die erst Folgen später erwachter Leiden-schaften sein konnten. Und welche verwirrende Begierden undLeidenschaften hätten in jener Zeit entstehen können, da noch keinReichthum locken, keine Ehre reizen konnte, da noch keine ver-wickelten bürgerlichen Verhältnisse stattfanden, kein Vorurthcil,kein Aberglaube erfunden war? Warum soll ich nicht glauben,daß Gott den Menschen, als er ihn ins Dasein rief, in seinerArt wenigstens eben so vollkommen bildete am Geist, wie dasThier und dessen Geist in seiner Art?

Im Menschen war von der Majestät, Einfalt, Harmonie undWunderbarkeit der Natur ein Heller Wiederklang, dem wir unsheutiges TageS nur durch künstliches Bemühen nähern (durchAbstreifen der von Menschen erfundenen Jrrthümer), und daswar der Urmensch durch sich selbst. Warum soll ich glauben,der Schöpfer habe für seine Erstcrschaffcnen erst Jrrthümer er-