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von lebenden Völkern geredet. Und doch klärt sich selbst in unser»Zeiten durch das anhaltende Forschen der Weisen, durch die Unter-suchungen von Reisenden in entfernten Gegenden, durch Prüfungder alten Geschichten und Sagen anderer Völker, durch die Ver-vollkommnung der Erkenntniß und Wissenschaft überhaupt, manchesDunkel der Vorzeit wunderbar auf, und bestätigt sich Vieles,was aus Unwissenheit vorher der Zweifel verdächtig gemacht oderverworfen hatte.
Es ist die Lehre der heiligen Schrift, daß in denersten Zeiten der Schöpfung der Mensch herrlicherund besser gewesen sei. Er war geschaffen nach dem gött-lichen Ebenbilde. Er wohnte in einer anmuthigen Gegend, Edengeheißen, deren Fruchtbarkeit Alles hervorbrachte, was zu seinenBedürfnissen vonnöthen war. Allein das Paradies ging verloren,und die ganze Erde verlor ihre Gestalt. Wie sie, so haben sichdie Menschen verwandelt.
Mit diesen Zeugnissen der heiligen Schrift stimmt seltsamüberein die aufbewahrte Sage der ältesten'Völker des Morgen-landes- Ja wir haben in neuesten Zeiten auffallende Spurengefunden, daß vor undenklichen Weltaltern auf dem Erdball einimmerwährender Sommer und Frühling geherrscht haben müsse;wir haben Beweise und Spuren gefunden von Berechnungenuralter Völker über den Lauf der Erde und ihren Stand zurSonne, der ehemals offenbar anders gewesen ist, als in unfernTagen. Selbst die Beobachtungen unserer heutigen Himmels-beobachter bestätigen es, daß, so wie die Sonne jetzt in schieferRichtung von mittäglicher nach mitternächtlicher Weltgegend, undso wieder von der mitternächtlichen zur mittäglichen zurück, alleJahre einmal geht (oder vielmehr zu gehen scheint), wodurcheben die Verschiedenheit der Länge in den Tagen und Nächten,so wie die Abwechselung der Jahreszeiten entsteht — die SonneIII. 1»