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seln zu Ihnen. Ich werde mich deutlicher über Alles erklä-ren, wenn ich mit Lady Staunten über den Gegenstand ge-sprochen habe- — Frisch, Bursche," rief er den Ruderern zu,„der Himmel droht Sturm."
Und die tobte, ängstigende Reglosigkeit der Luft, die schwe-ren Wolkenmaffen im Westen von der untergehenden Sonnemit glühendem Roth gefärbt, die bange Stille, in welcher dieganze Natur den Ausbruch des Ungewitters erwartete, warenin der That Vorboten eines herannahenden Sturmes. VonZeit zu Zeit fielen große schwere Tropfen herab und bewogendie Schiffenden, sich in ihre Mäntel zu hüllen. Doch der Re-gen hörte wieder auf, und eine drückende Hitze, in Schottlandso ungewöhnlich zu Ende des Mai, nöthigte sie, die schwereBekleidung wieder abzuwerfen. Die Fahrt wurde jetzt jedenAugenblick beschwerlicher. Heftige Windstöße jagten mit plötz-lichem Ungestüm über die Wellen dahin und machten alle Be-mühungen der Ruderer vergeblich. Sie hatten nur noch einschmales Vorgebirge zu umschiffen, um zu einem guten Lan-dungsplatz, der Mündung eines kleinen Flusses, zu gelangen.Doch bei der Schwere des Boots und dem Kampf mit Windund Wellen war dies Ziel nicht so bald erreicht, und sie sahensich indessen dem Sturm ausgesetzt.
„Könnten wir nicht diesseits des Vorgebirges landen undso vielleicht einigen Schutz finden?" fragte Staunton.
Butler kannte keinen Landungsplatz hier, wenigstens keinensolchen, von welchem ein Weg die steilen Felsen -inaufführte,die das Ufer umgaben.
„Besinnen Sie sich," sagte Staunton, „der Sturm wirdimmer heftiger."
„Ei nun," sagte einer von den Bootsleuten, „da ist die Zi-geunerbucht. Man darf nur dem Herrn Pfarrer nicht davon sagen;