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10 (1851) Der Kerker von Edinburg
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Er fragte Butler, ob er wohl eine Pfarre mit zwölfhun-dert Pfund jährlicher Einkünfte annehmen würde, unter derBedingung zur englischen Kirche überzutretcn.

Butler verneinte es- Er sei in den Lehren der scinigen er-zogen und von der Wahrheit derselben überzeugt. Er wolleunter der Fahne sterben, zu der er einmal geschworen. DannfragteStaunton weiter, was seine gegenwärtigePfarre einbringe?

Im Durchschnitt hundert Pfund jährlich, ohne Aecker undWiesen."

Und Sie weigern sich, dies gegen ein Einkommmen vonzwölfhundert zu vertauschen?"

Jenes ist bis jetzt hinreichend für mich und die Mcinigengewesen, jetzt ist es durch die Erbschaft meines Schwiegerva-ters und noch einiges Andere um das Doppelte vermehrtworden, und ich weiß in der That noch nicht, wie wir dasHinzugekommene benutzen wollen. Wäre es vernünftig, daich weder den Wunsch noch die Gelegenheit habe, dreihundertjährlich aufwenden zu können, um den Besitz einer vierfachenSumme höhern Rücksichten aufzuopfern?"

Das ist wahre Lebensweisheit," sagte Staunton;ichhabe wohl davon gehört, sie aber bis jetzt nie angetroffen."

«Es ist gesunder Menschenverstand," entgegnete Butler,der öfter mit jener übereinstimmt, als man wohl anzuneh-men pflegt."

Staunton fühlte sich von der Reise angegriffen. Um sich zuerholen, hielt er einen Rasttag in einer kleinen Stadt zwischenEdinburg und Glasgow, und einen zweiten in der letzter» Stadt-

In Dumbarton mietheten sie ein Boot, sie den Gareseehinauf nach dem Pfarrhause zu bringen, da man sich in die-ser Gegend nicht länger der Räderfuhrwerke bedienen kann.Zwei Bedienten sollten sie begleiten, die übrigen bei dem Wa-