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10 (1851) Der Kerker von Edinburg
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Gelde zurück, womit er den Kaufpreis für das Gütchen Craig-siure entrichten wolle-

Staunton's schneller Entschluß nach Knocktarlitie zu gehen,war durch die Begebenheiten dieses Tages herbeigeführt wor-den- Er fühlte, wie verwegen er gewesen, sich dem Schau-platz seiner früheren Gewaltthätigkeitcn so nahe zu wagen,und er kannte Ratcliffe's Scharfsicht zu gut, um ihm zumzweitenmal begegnen zu wollen. Unter dem Vorwand einerUnpäßlichkeit blieb er am zweiten zu Hause und nahm schrift-lichen Abschied von seinem Freunde, dem königlichen Abgeord-neten. Seinem Geschäftsführer trug er auf, ihm alle Nach-richten, die über Annaple Bailzou cinlaufen würden, durcheinen Eilboten nach Knocktarlitie zu senden. Seine eifrigenErkundigungen nach dieser Frau zu beschönigen, hatte er vor-gegeben, daß sie im westlichen England einer ihm befreunde-ten Familie ein Kind gestohlen.

Die Reise, welche die beiden Schwäger mit einander mach-ten, war selbst für Staunton angenehmer, als er erwartet.Sein Herz wurde ihm leichter, als er Edinburg aus dem Ge-sicht verlor, und das ruhig verständige Gespräch Butler's warganz geeignet, ihn von peinlichen Betrachtungen abzuziehen.

Er fand so viel Gefallen an Butler, daß er auf den Ge-danken kam, ihm die Pfarre von Willingham zuzuwenden, umihn in der Nähe zu haben. Er hoffte auch dadurch seine Fraubei besserer Laune und nachgiebiger zu erhalten, denn es warihm oft sehr verdrießlich, daß sie in der Stadt bleiben wollte,wenn er Lust hatte, sich auf's Land zuruckzuziehen, und dannimmer den gänzlichen Mangel an Gesellschaft zu Willinghamvorschützte.Deine Schwester ist ja dort," meinte er,würdeeine hinlängliche Antwort auf jene stets bereite Entschuldigungsein."