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vor der Entdeckung ihm verursacht, wich dem unwilligen Er-röthen der Scham.
Indessen lief die gute Frau Sattelbaum geschäftig herbei,den reichen englischen Baronet, den Freund des Herrn But-ler, zu empfangen, und bat eine ältliche schwarz gekleideteFrau nur still zu sitzen, doch als wünsche sie, jene solle gehenund vornehmeren Leuten Platz machen. Als sie von dem Uebel-bcfinden des Fremden hörte, eilte sie hinaus, ihm einige stär-kende Wasser herbeizuholcn. In ihrer Abwesenheit stand dieFrau im schwarzen Kleide auf, um fortzugeben, stolperte aberan der Thürschwelle, und Staunton, der sich in der Nähe be-fand, kam ihr zu Hülfe und half ihr hinaus.
„Die Frau Porteous ist schon ganz blödsinnig geworden,"sagte Frau Sattelbaum, als sie mit dem Fläschchen in der Handzurückkam, „nicht, daß sie gerade so sehr alt ist, aber das schreck-liche Schicksal ihres Mannes hat sie so mitgenommen. — Sie ha-ben auch Kummer genug von der Sache gehabt, Herr Butler. —Mein Herr, Sie sollten lieber noch ein wenig nehmen," — siebot Staunton nochmals von ihrer Arznei, „mich dünkt, Siesehen jetzt noch schlimmer aus, als da Sie eintraten."
Und in der That war er bei dem Gedanken todtenbleichgeworden, daß sie, die sein Arm so eben unterstützt, dieselbesei, welche durch seine Schuld zur Wittwe geworden.
„Die Sache mit Porteous ist jetzt verjährt," sagte der alteSattelbaum, den die Gicht an seinen Lehnstuhl fesselte, „reinverjährt und verschollen."
„Das scheint mir doch noch nicht so ganz ausgemacht,Nachbar," meinte Süßpflaum, „denn man hat mir immer ge-sagt, dazu gehören zwanzig Jahre, jetzt zählen wir Anno einund fünfzig, und die Geschichte mit Porteous war im Jahrsieben und dreißig."