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glückliche Lage ihrer Familie gezwungen, einen Geistlichen ge-heirathet habe, der jedoch in großem Ansehen stehe.
Als die Gesellschaft aufbrach, lud Staunton Butler ein, ihnnach seiner Wohnung auf dem Linnenmarkt zu begleiten, undden Kaffee mit ihm zu trinken. Butler willigte unter der Be-dingung ein, daß jener ihm erlaube, sich im Vorübergehen beiFreunden, in deren Hause er wohne, zu entschuldigen, daß ernicht zu ihrer Theestunde komme. Sie gingen durch die HighStreet, traten unter die Buden und kamen zu dem Gefäng-niß, bei welchem eine Almosenbüchse ausgestellt war, um jene,die so glücklich sind, der Freiheit zu genießen, an die Noth derarmen Gefangenen zu erinnern. Staunton trat hinzu, und amandern Tage fand man eine Banknote von zwanzig Pfund darin.
Als er zu Butler zurückkehrte, stand dieser in tiefen Ge-danken, die Augen auf den Eingang des Kerkers gerichtet.
„Es scheint eine wohlbefestigte Thür," bemerkte Staunton,um doch etwas zu sagen.
„Ja wohl," erwiederte Butler, indem er sich wieder zuStaunton wandte und weiter ging; „doch war es einst meinUnglück, sie viel zu schwach zu sehen."
Da sein Blick jetzt zufällig auf seinen Begleiter fiel, fragteer ihn, ob ihm etwas fehle, und dieser gab zu, er sei so thö-richt gewesen, Eis zu essen, welches er nicht vertragen könne.Mit wohlwollender Dienstfertigkeit, die keinen Widerspruchgestatten wollte, führte Butler Sir Georg eiligst in das Hausdes Freundes, wo er seit seiner Anwesenheit in Edinburgwohnte. Dieser Freund war kein anderer als unser alterBekannter, Bartel Sattelbaum, und ehe Staunton sich nochbesinnen konnte, wohin er gehe, sah er sich in dem Hause, woseine Frau einst als Ladenmädchen gedient. Diese Erinne-rung drängte sich ihm auf, und jene Bläffe, welche die Furcht
Kerker von Edinburg. III. IS