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Weise, Rüben, in Wahrheit. Es ist aber nicht mein Geheim-niß, sonst solltest Du cs längst gewußt haben- Und nun fragemich nicht mehr deshalb, ich darf Dir doch nicht antworten."
„Nur Eins sage mir noch. Ist es Dein unbezweifeltesEigenthum, und kannst Du damit machen, was Du willst?"
»Es war mein, ich konnte damit machen, was ich wollte,und habe cs bereits gethan, denn nun gehört cs Dir, Rüben.Doch wünschte ich nur, daß Fcmie einen guten Antheil davonbekäme, wenn wir nicht mehr sind."
„Ohne Zweifel, es sei ganz wie Du es wünschest. Alleinwer suchte jemals solch einen Platz zu einer verborgenenSchatzkammer aus?"
„Das ist so noch meiner altfränkischen Art, wie Du csnennst, Rüben. Ich dachte, wenn Donacha uns einmal uner-wartet überfiele, würde die Bibel gerade das Letzte sein, wo-mit er sich belüde. — Doch wenn noch mehr dergleichen ein-laufen sollte, was nicht unmöglich ist, will ich es Dir geben,und Du magst es auf Deine Weise bewahren."
„Und ich darf Dich also durchaus nicht fragen, wo es her-kommt."
„Nein, gewiß nicht, Rüben; denn wenn Du darauf bestün-dest, würde ich es Dir vielleicht sagen, und das wäre unrecht."
„Und ist es auch nicht etwas, das Dir Leid bringt."
„Mit weltlichem Gut kommt immer Leid sowohl alsFreude, Rüben. Aber Du mußt mich nicht mehr fragen. —Dies Geld legt mir keine Verpflichtung auf, und kann nichtzurückgegeben werden."
„Nun in Wahrheit," sagte der Pfarrer, indem er die Bank-noten noch einmal überzählte, als wolle er sich von der Wirk-lichkeit des Neichthums überzeugen, „niemals hatte ein Mannein Weib wie das meine, ein Segen folgt ihren Schritten."