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10 (1851) Der Kerker von Edinburg
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Heil seines Vaterlandes, für die Wohlfahrt des edlen HausesArgple, und für die Bekehrung Duncan's von Knockdunder.Dann schwieg er erschöpft, und man hörte nichts Deutlichesmehr von ihm. Er murmelte -war noch Einiges von Jrr-thümern der Zeit, Uebertreibung zur rechten Hand und Ver-derben zur linken. Allein Marie Hettly meinte, er habe seineBesinnung nicht mehr; und so kamen diese Ausdrücke ihm ver-muthlich nur aus Gewohnheit, und nur der Geist der Liebewar in ihm, als er entschlief.

Sein Tod war ein harter Schlag für Frau Butler, einso hohes Alter er auch erreicht hatte. Seiner Pflege war vielvon ihrer Zeit gewidmet gewesen, und es kam ihr vor, alssei ein Theil ihres Geschäfts auf Erden beendet, nun der gutealte Mann nicht mehr war.

Sein hinterlaffenes Erbe, ungefähr fünfzehn hundert Pfund,vermehrte den Wohlstand des Butlcrschen Hauses. Wie dieseSumme am sichersten unterzubringen sei, lag dem Pfarrer,als besorgtem Hausvater, jetzt sehr am Herzen. Er überlegtedie Sache mit seiner Frau; ihm schien es am besten, ein klei-nes Gütchen zu kaufen, das eben feil stand. Nur reiche dasGeld nicht hin, sagte er, und borgen wolle er nicht gern,man komme dadurch leicht in Verlegenheit.

Und wenn wir mehr Geld hätten, könnten wir das schöneWiesenland erstehn, wo das Gras so früh wächst?" fragteJeanie.

Ja wohl, mein Kind. Und Knockdunder, der die Sacheversteht, räth mir sehr dazu. Der Verkäufer ist freilich seinNeffe."

Nun Rüben," sagte Jeanie,so schlage doch eine Stellein der Bibel auf, wie Du schon früher einmal gethan, alsDu Geld brauchtest. Versuch es nur."