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nehme. Stück für Stück wurde herausgenommen, auSgebrei-tet, gelobt und vorzüglich von Marie Hettly bewundert,welche erklärte, sie glaube nicht, daß die Königin mehr undbessere Kleider habe. Ein Gefühl verschiedener Art regte sichim Herzen der Jungfer Dutton beim Anblick dieser Klcider-pracht. Ihr Neid äußerte sich anfangs nur durch einigensehr ungegründetcn Tadel; zeigte sich aber bald in einer ent-schiedener» Gestalt, als auf dem Boden des Koffers ein Kleidvon weißer Seide gefunden wurde, mit einem Zettel daran,welcher besagte, es sei ein Geschenk des Herzogs an seineReisegefährtin, und sie solle es am Tage ihres Namenswech-sels tragen.
Hier konnte Jungfer Dutton sich nicht länger halten undraunte Archibald in's Ohr, es sei doch eine hübsche Sache eineSchottin zu sein; sie glaube, alle ihre Schwestern, und cswären ihrer ein halbes Dutzend, hätten gehängt werden kön-nen, ohne daß ihr ein Mensch nur ein Taschentuch geschenkthatte.
„Oder ohne daß Ihr Euch sonderlich bemüht hättet, siezu retten," entgegnete Archibald trocken.
Die Gesellschaft begab sich hierauf in die Kirche, wo Knock-dunder, zu großem Aergerniß des alten Deans, während derPredigt Tabak rauchte, nach Beendigung derselben aber sehrgemächlich die Asche aus der Pfeife klopfte, und dann mitErnst und Ruhe Theil an dem Gebet nahm.