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Wafferrabe, die schwarzen triefenden Flügel -alb dem Windegeöffnet, stand auf den hervorragende» Klippen.
Auf der entgegengesetzten Seite des Flusses sah Jeanie diedunkeln übereinander getbürmten Berge des Hochlandes. Wieein großes, schwarzes Meer lagen sie da, von Hellen Seenwie von Lichtpunkten unterbrochen. „Liegt hier Jnverary?"fragte Jeanie ihren Begleiter; „ist jenes hohe Schloß desHerzogs Wohnung?"
„Es ist das alte Castell Dumbarton," erwiederte Arcki-bald, „die stärkste Festung in ganz Europa. Der Herzog vonArgple ist Befehlshaber derselben, denn sie wird immer dembesten Manne Schottlands anvertraut."
„Und wohnt der Herzog auf dem hohen Felsen, wenn erhier ist?«
„Nein, in jenem weißen Hause dort am Fuß des Berges."
Archibald berichtete seinen beiden Reisegefährtinnen hier,daß sie jetzt über den Fluß nach der kleinen anmuthigen InselRoscneath schiffen müßten. Es sei dort ein hübsches Hausdes Herzogs, wo Jeanie mit ihren Gesellschaftern zur Heim-reise Zusammentreffen sollte. Jungfer Dutton machte vieleEinwendungen gegen eine Wasserfahrt. Sie fürchte sich, sagteste, und bestünde darauf zu Lande zu gehen, wenn es auchein Umweg von zehn Meilen sei.
„Es thut mir Leid, daß ich Ihnen nicht dienen kann," er-wiederte Archibald, „da Rosencath eine Insel ist."
„Und wenn's zehn Inseln wären, so sähe ich nicht ein,warum ich deshalb ertrinken muß," sagte sie ärgerlich.
Nichts destoweniger ließ Archibald von der Heerstraße abnach einem Fischerdörfchen einlenken, wo ein Boot nebst zweioder drei Matrosen und eben so viel Bewohnern des Hoch-