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mein Bündel unter den Arm nähme und alsbald wieder nachHause ginge?"
«Bei weitem besser- Du weißt, es ist nicht allzu sicher zureisen für ein junges Mädchen allein."
Jeanie empfand im Herzen das Richtige dieser Bemer-kung; und war daher sehr erfreut, als der Herzog ihr denVorschlag that, mit Archibald und einer der Frauen der Her-zogin, welche er ohnedies nach Schottland sende, dahin zurückzu reisen. „Und ich bitte Dich," setzte er hinzu, „Deine Be-gleiterin unterwegs das Käsemachen zu lehren, denn sie istzur Aufsicht über die Milchkammer in Jnverary bestimmt, undDu bist gewiß so geschickt und sauber bei Deinem Milcheimer,als in Deinem Anzuge."
„Essen Euer Gnaden gern Käse?" fiel Jeanie ein, und dieFreude des Selbstbcwußtseins strahlte auf ihrem Gesicht.
„Jhn gern essen?" versetzte der Herzog, dessen Guimüthig-kcit voraussah, was folgen sollte; „Käse und Brod ist einEssen für einen Kaiser, geschweige für einen Hochländer."
„Denn," sagte Jeanie mit bescheidener Zuversicht und sicht-barer Befriedigung, „man hält unsre Käse für so gut, daßman ihn dem ächten Dunlopkäse an die Seite setzt- Undwenn Euer Gnaden ein zehn oder zwanzig Pfund annehmenwollten, würde es uns recht glücklich und recht stolz machen.Aber Sie mögen vielleicht lieber den Ziegenkäse, da Sie ausdem Hochlande find, und darauf verstehe ich mich freilich nichtso gut, ich könnte aber mit meiner Muhme aus Lammermoorsprechen und" —
„Ei behüte, gerade den Dunlopkäse esse ich so gern, undes soll mir sehr lieb sein, wenn Du mir welchen schickst.Mache ihn aber hübsch selbst, Jeanie, und suche Ehre damiteinzulegen, denn Du mußt wissen ich bin ein Kenner."