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folgen! Und doch versagten ihr die Füße beinahe ihrenDienst, indem sie die Treppe hinunterstieg.
„Ich muß Sie um die Gefälligkeit ersuchen, mich zu be-gleiten," sagte Archibald höflich.
„Ich bin völlig bereit, Herr," erwiederte Jeanie.
„Geht meine Muhme aus, Herr Archibald ? Dann muß ichwohl mit ihr gehen- — Jakob Raspler! — Gib auf den LadenAcht, Jakob. — Herr Archibald," sie schob ihm einen Steintopfhin, „Sie schnupfen gern von dem, den Se- Durchlauchtschnupft, glaube ich? Füllen Sie gefälligst Ihre Dose aus alterBekanntschaft, indcß ich mich ein Bischen in Ordnung bringe."
Herr Archibald that ein bescheidnes Theilchen Tabak inseine Dose, sagte aber, er müsse das Vergnügen ablehncn,sich von Frau Glas begleitet zu sehn, indem seine Botschaftdas junge Mädchen allein beträfe.
„Das junge Mädchen allein? Ist das nicht ein Bischenungewöhnlich, Herr Archibald? Doch Se. Durchlaucht ver-stehen es freilich besser; und Sie find ein Mann, auf den mansich verlassen kann, Herr Archibald. Einem jeden würde ichmeine Muhme nicht anvertrauen. — Aber, Jeanie, Du mußtnicht mit Deinem Schleiertuch über den Kopf durch die Stra-ßen gehn, als kämest Du hinter einer Heerde hochländischenViehes her. Warte bis ich Dir meinen seidenen Mantel her-untcrhole. Die Gassenbuben laufen Dir ja nach!"
«Ich habe eine Miethkutsche für sie in Bereitschaft," un-terbrach Herr Archibald die dienstfertige Matrone, welcherJeanie sonst schwerlich hätte entwischen können, «und darf ihrwohl nicht mehr Zeit zu einigem Kleiderwechsel erlauben."Bei diesen Worten führte er Jeanie eilig hinaus, während sieim Herzen die ungezwungene Art pries, womit er die Fra-gen und Anerbietungen der Frau Glas ablehnte, ohne sich