19
„O wahrlich, dies ist meines unglücklichen GroßvatersHand." — „„Allen, die dem Hause Argple Wohlwollen, be-zeuge dies, daß Benjamin Butler von Monk's Dragonern,mit Gotteshülfe das Werkzeug gewesen, mein Leben aus denHänden von vier englischen Reitern zu erretten, welche imBegriff waren, mich zu tobten. Da ich nun jetzt kein ande-res Mittel habe, ihm meine Dankbarkeit zu beweisen, gebe ichihm dies Zeugniß, in der Hoffnung, cs könne ihm in diesenunruhigen Zeiten nützlich sein. Und ich beschwöre meineFreunde, Pächter, Verwandte, und alle, die etwas für michthun wollen, besagtem Benjamin Butler und seinen Freundenund Angehörigen in allen rechtmäßigen Dingen beizustehenund Schutz zu verleihen, um den Dienst zu vergelten, den ermir geleistet. Welches ich mit meiner Namensunterschrist be-kräftige — Lorne.""
„Dies ist eine mächtige Beschwörung. — Benjamin But-ler war wohl Dein Großvater? Du scheinst zu jung, seineTochter zu sein."
„Es war kein Verwandter von mir, Herr- Er war derGroßvater eines — eines jungen Mannes aus der Nachbar-schaft — der es sehr gut mit mir meint, Herr." Sie machteeine kleine Verbeugung, indem sie dies sagte.
„O, ich verstehe, eine Herzensangelegenheit. Es war derGroßvater eines Mannes, mit dem Du versprochen bist?"
„Mitdem ich versprochen war, Herr," sagteJeanie seufzend;„aber die unglückliche Geschichte mit meiner armen Schwester" —
„Was!" fiel der Herzog hastig ein, „er hat Dich dochnicht verlassen deswegen? Hat er?"
„Nein, Herr- Er wäre wohl der Letzte, einen Freund inder Noth zu verlassen. Aber ich muß an sein Bestes denkenso gut als an das meine. Er ist ein Geistlicher, Herr, und
2 *