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„Ich selbst?" sagte er; — „ich bin überzeugt/ Du hastmich nie zuvor gesehen."
„Nein, Herr. Allein die ganze Welt weiß, daß der Her-zog von Argyle seines Landes Freund ist; und daß er fürdas Recht kämpft, und für das Recht spricht; und daß keinerist in unserem jetzigen Israel, der ihm gleiche. Und so kom-men die, denen Unrecht geschieht, Zuflucht zu suchen unterIhrem Schatten; und wenn Sie keinen Schritt thun wollen,das Leben Ihrer unschuldigen Landsmännin zu retten, waskönnen wir von Fremden und Ausländern erwarten? — Unddann hat mich wohl auch ein anderer Grund hingeführt, EuerGnaden zu belästigen."
„Und der ist?"
„Mein Vater erzählte oft, daß Euer Gnaden Angehörige,in den Zeiten der Verfolgung, ihr Leben auf dem Hochgerichtgeopfert. Und mein Vater genoß die Ehre, ebenfalls Vieleszu dulden für die gute Sache, wie in Peter Malkers desKrämers Buch geschrieben steht. Euer Gnaden werden eswohl wissen, da Sie so gut in Schottland bekannt find. —Und, Herr, Einer der Antheil an mir nimmt, sagte, ich solltezu Euer Gnaden gehen, denn sein Großvater habe Ihremgnädigen Großvater einen guten Dienst geleistet, wie ausdiesen Papieren zu ersehen ist."
Bei diesen Worten übergab sie dem Herzog das PäckchenSchriften, welches sie von Butler empfangen.
Er öffnete es, und las mit einiger Verwunderung auf demUmschlag: „Musterrolle der unter dem frommen HauptmannSalathiel Schnelltert dienenden." Eine Reihe wunderlicherNamen folgte. „Aber was soll das heißen, liebes Kind?"
„Es ist das andre Papier, Herr," sagte Jeanie, ein we-nig beschämt über den Jrrthum.