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bescheidene Antlitz Jeanie's richtete. Er wandte sich dannplötzlich mit der Frage an seinen Sohn: „Was hast Du dazuzu sagen?"
„Daß ich zu rasch bei meinem Versprechen gewesen, Vater.Ich habe in der That kein Recht ohne Zustimmung dieses Mäd-chens etwas von den Angelegenheiten der Ihrigen mitzutheilen."
Mit Erstaunen wandte der Geistliche seine Augen von Ei-nem zur Andern. „Hier scheint mir mehr und Schlimmereszu befürchten, als bei irgend einer Deiner frühen, schmach-vollen Verbindungen," sagte er zu seinem Sohne; „ich bestehedarauf, dies Gcheimniß zu wissen "
„Ich habe es bereits ausgesprochen," erwieberte der Sohnmürrisch, „daß ich nicht berechtigt bin, ohne des MädchensEinwilligung etwas von dieser Sache zu erwähnen."
„Und ich, Herr, habe Ihnen keine Geheimnisse zu entdecken,"sagte Jeanie, sondern nur Sie als einen Verkünder des Evange-liums und als einen rechtlichen Mann zu bitten, mich sicher zumnächsten Gasthof auf der londoner Straße gelangen zu lassen."
„Ich werde schon für Deine Sicherheit sorgen," rief derjunge Staunton; „Du brauchst diese Gunst von keinem An-dern zu erbitten."
„Sprichst Du so in meiner Gegenwart?" rief der mit Rechterzürnte Vater. „Denkst Du vielleicht durch eine niedrige ent-ehrende Heirath das Maß Deines Ungehorsams und Deiner Sit-tenlosigkeit zu füllen? Aber sieh Dich vor, ich rathe es Dir-"
„Wenn Sie etwa befürchen, Herr, dergleichen könne sich mitmir ereignen," sagte Jeanie, „so kann ich Ihnen versichern, daßich für alles Land zwischen einem Ende des Regenbogens biszum andern, Ihren Sohn nicht heirathen würde."
Verwundert und unentschlossen forderte Herr StauntonJeanie auf, ihm in ein anderes Zimmer zu folgen.