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Der junge Staunten war im Begriff zu sprechen, doch cswar einer jener Augenblicke, in welchen Menschen von festemund besonderem Muth, wie Jeanie Deans ihn besaß, sich de-nen überlegen zeigen, die feuriger, aber weniger entschieden find.
„Herr," sagte sie zum altern Staunton, „Sie haben einunbezweifeltes Recht, Ihren Sohn wegen seiner Aufführungzur Rede zu stellen. Ich aber bin eine Reisende, Ihnen aufkeine Weise verpflichtet. Es müßte denn wegen des Mahlessein, das in meinem Lande ein jeder, er sei reich oder arm,nach seinen Kräften dem Bedürftigen reicht; und zu dessenBezahlung ich mich erbieten würde, glaubte ich nicht einHaus wie dieses dadurch zu beschimpfen. — Ich kenne jedochdie Sitte des Landes nicht."
„Das ist ganz gut," sagte der Geistliche, sehr verwundertüber eine Sprache, von der er nicht wußte, ob er fie der Ein-falt, oder der Unverschämtheit zuschreiben sollte; „dies magAlles ganz gut sein, doch warum verhindert Ihr diesen jun-gen Mann, seinem Vater und seinem besten Freunde eine Er-klärung über etwas zu geben, was nicht wenig verdächtigscheint?"
„Seine eigenen Angelegenheiten mag er erzählen, wenner will," versetzte Jeanie; „allein er hat nicht das Recht diemeiner Freunde ohne ihre besondere Einwilligung mitzuthei-len- Und da jene nicht hier find, um für sich selbst zu spre-chen, so bitte ich Sie, dem Herrn Georg Rob — ich meineStaunton, wie er sonst heißt, keine Fragen über mich oderdie Meinigen vorzulegen; denn er handelt nicht wie einChrist und wie ein rechtlicher Mann, wenn er sie ohne meineEinwilligung beantwortet."
„Dies ist sonderbarer, als mir je etwas vorgekommen,"sagte der Pfarrer, indem er den Blick scharf auf das ruhig
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