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wenig leiden als er, sollt' er wissen. Ich wünsche wahrhaftigoft, es möchte ihnen Einer glühend Pech in die Kehlen gie-ßen, wenn sie so anfangen."
Die auffallende Kleidung und das unziemliche Betragenihrer Gefährtin, und der Wunsch, ihren eignen Anzug erstwieder ein wenig zu ordnen, ließen Jcanie sehr gern in Mag-da's Vorschlag willigen, sich hier zwischen den Bäumen zu ver-bergen, bis der Anfang des Gottesdienstes die Leute zur Kirchegezogen habe. Sie fühlte, wie nothwendig es für sie sei, aufeine anständige Weise zu erscheinen, um sich Gehör bei irgendJemand zu verschaffen, der sie schützen könne.
Sie setzte sich deshalb unter einem Eichbaum nieder, undim Spiegel eines ruhigen Quells, den die Dorfbewohner hierabgedämmt, begann sie ihre Kleidung zu ordnen, so gut esfür den Augenblick möglich war. Allein sie hatte bald Ursach,diese Sorgfalt zu bereuen.
Magda Wildfeuer, mit einem gar gewaltigen Stolz aufjene Reize begabt, denen sie in der That ihr Unglück ver-dankte, sah kaum Jeanie ihr Haar schlichten, ihre Kleider undSchuhe vom Staube säubern, Halstuch und Aermel zurechtbringen, und so weiter, als ein nachahmendcr Eifer in ihrrege ward. Aus einem Bündelchen suchte sie allerlei Lumpenund bettelhafte Zierathen zusammen, und putzte sich so selt-sam damit heraus, daß sie noch zehnmal grillenhafter und läp-pischer erschien als vorher.
Jeanie seufzte, doch wagte sie nicht, sich in eine so zarteSache zu mischen. An den Mannshut, den sie trug, steckteMagda eine geknickte schmutzig weiße Feder, und eine andre,dem Schweif eines Pfauen entrissen, nebenbei. Rund um denSaum ihres langen Reitrocks befestigte sie einen großen Kranzvöllig zerdrückter und verbleichter künstlicher Blumen, die ehe-