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bei den beiden Fäusten packte, „ich will Dir zeigen, wer Herrist." — Damit zog er die Alte gewaltsam rückwärts, bis siebei dem heftigen Sträuben auf ein Bund Stroh niedersank.Dann ließ er ihre Hände los und stellte sich ihr mit drohendaufgehobenem Finger gegenüber. Die Maßregel war vonErfolg. Sie machte keinen Versuch zu neuen gcwaltthätigenAeußerungen, sie blieb fitzen, beulte und brüllte wie eineTolle und rang ihre dürren Hände in ohnmächtiger Wuth.
„Ich will Dir mein Wort halten, Du alter Teufel," sagteFranz, „das Mädchen soll nicht nach London, aber Du darfstihr kein Haar krümmen, wäre es auch nur, weil Du Dich sotoll anstellst."
Dieses Versprechen schien die Alte in etwas zu besänfti-gen. Während ihr Geheul in ein leiseres Brummen über-ging, wurde die saubere Gesellschaft durch einen neuen weib-lichen Ankömmling vermehrt. Ein einziger Sprung versetztedie Kommende von der Thür sogleich bis in die Mitte derScheune. „Hoho, Franz," rief sie, „bringst Du unsere Mut-ter um? Oder schneidest Du der Sau, die Thoms heuteMorgen gebracht, die Gurgel ab?"
Der Ton ihrer Stimme hatte etwas so cigenthümliches,daß Jeanie sogleich die Reiterin erkannte, die diesen Abendan ihr vorüber gekommen war."
„Und wen haben wir hier?" fuhr Magda Wildfeuer fort;denn wir wissen bereits, daß sie es war — „wen haben wirhier? Des alten närrischen Frömmlers David Deans Tochterbei später Nacht in einer Zigeunerscheune! Es ist zum Todt-lachen. — Und die andere Schwester im Gefängniß! Ich mußsagen, es thut mir Leid um sie; meine Mutter tst's, die ihrübel will, obgleich ich wohl noch mehr Ursache dazu habe."
„Höre, Magda," sagte Franz, „Du hast nicht so viel von