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Dies nab jhr keinen Ausschluß, und mit einem unbeschreib-lichen Vorgefühl, als bedrohe sie Böses, faßte Jeanie denEntschluß, von hier aus bis zum nächsten Nachtlager Post-pferde zu nehmen. Es waren jedoch in diesem Augenblickkeine vorräthig; und nachdem sie eine Zeitlang vergebens aufeinen Knecht gewartet, der mit Pferden zurückkehren sollte,beschloß sie, sich ihrer Furchtsamkeit schämend, den Weg aufdie gewohnte Weise fortzusctzen.
Es sei alles gerader Weg, versicherte man ihr, bis aufeinen hohen Berg, Gunncrly Hill, eine halbe Meile vonGrantham, wo sie die Nacht bleiben wollte.
»Es freut mich, daß einmal ein Berg kommt," sagte Jeanie,„denn meine Augen und meine Füße find schon dieser gewal-tigen Strecken flachen Grundes müde- Als ich den letztenblauen Berg aus dem Gesicht verlor, war mir's, als hätteich nun gar keinen Freund mehr in diesem fremden LandesDie Dämmerungsstunde überraschte unsere einsame Pilgerinauf einer öden Landstrecke voll Morast und Buschwerk, diesich weit bin bis an den Fuß des erwähnten Berges dehnt.Sie beschleunigte ihren Schritt, um bald aus dieser unheim-lichen Gegend zu kommen, als sie den Trab eines Pferdeshinter sich hörte. Unwillkürlich ging sie etwas mehr seitwärts,als wolle sie dem Vorüberreitenden so viel Raum als mög-lich lassen. Als das Thier nahe gekommen war, sah sie, daßes zwei Weiber trug, von denen die eine auf einem Quer-sattel, die andere auf einem Reitkissen saß.
»Schönen guten Abend, Jeanie Deans," redete die Vor-derste sie an, als sie an ihr vorübcrkamen. »Wie gefällt Euchder hübsche Berg dort, der seine Spitze zum Mond erhebt?Denkt Ihr, da oben sei das Himmelsthor, wo Ihr so gernhineinwollt? — Vielleicht kommen wir noch heute Nacht