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würde gesagt haben, sie hege inimieitism eontrs omnes mor-tsles.
„Wer zum Teufel seid Ihr?" redete sie die arme Zeaniean, die sie nicht sogleich erkannte; „was habt Ihr in einemanständigen Hause am frühen Morgen umherzuschleichen?"
Jeanie erwiedcrte furchtsam, sic wolle nur den Lord sprechen.
„Und denkt Ihr, Seine Gnaden habe nichts Anderes zuthun, als mit einer liederlichen Landstreicherin zu sprechen?Und überdies schläft er noch, der gute Mann."
„Liebe Frau Balchristie," erwiedcrte Jeanie demüthig;„kennt Ihr mich denn nicht? Kennt Ihr Jeanie Deans nicht?"
„Jeanie Deans!" rief die alte Hexe, sich verwundert stel-lend; dann trat sie näber und starrte ihr mit boshafter Neu-gier in's Gesicht: «Jeanie Deans wirklich? — Jeanie Teufelsollte man Euch lieber nennen! — Ein schön Stück Arbeit davon Euch und Eurem Vater, einen armen unschuldigen Wurmumzubringen, und Euer liederliches Stück von Schwester da-für hangen zu lassen, was sie freilich wohl verdient! — Undsolch Gesindel kommt in ehrlicher Leute Häuser und will früham Morgen zu anständigen Junggesellen eingelassen werden,die noch im Bette sind? — Packt Euch! packt Euch!"
Stumm vor Scham konnte Jeanie keine Worte finden,sich gegen diese niedrige Deutung ihres Besuchs zu rechtferti-gen. Frau Balchristie benutzte diesen Vorthcil, ihre Schimpf-reden fortzusctzen. „Macht, daß Ihr fortkommt! Wäre nichtder alte Deans, Euer Vater, früher Pachter unseres gnädigenHerrn gewesen, ich weckte augenblicklich die Knechte und ließeEuch in den Brunnen tauchen für Eure Unverschämtheit."
Jeanie hatte schon den Rücken gewendet, um zur Pfortedes Hofes hinauszugehen, und Frau Balchristie steigerte ihregewaltige Stimme auf's Aeußerste, damit diese letzte Drohung