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Jeanie bejahte es.
„Und sie sagte Ihnen die Ursache, meine Liebe, nicht wahr?"
„Ich bedaure, meinen Herrn College» unterbrechen zumüssen," fiel hier der Anwalt der Krone ein, indem er auf-stand; „ich stelle es aber dem Lord Oberrichter anheim, obdiese Frage nicht eine verleitende ist?"
„Wenn dieser Punkt bestritten werden soll," sagte der Ober-lichter, „so muß die Zeugin indessen entfernt werden "
„Keineswegs," sagte Effie's Vertheidiger; „wenn der könig-liche Anwalt gegen die Form meiner Frage etwas einwendet,so will ich sie anders stellen. — Befragten Sie Ihre Schwe-ster darüber, als Sie dieselbe übel aussehend fanden? FassenSie Muth, mein Kind — reden Sie."
„Ich fragte sie, was ihr fehle," crwiederte Jeanie.
„Gut; besinnen Sie sich. — Und was gab sie Ihnen füreine Antwort?"
Jeanie schwieg und wurde todtcnblaß. Nicht daß auch nurder geringste Gedanke an eine Unwahrheit ihr in den Sinnkam; allein sie zögerte, ihrer unglücklichen Schwester den letz-ten Funken der Hoffnung zu rauben.
„Fassen Sie Muth," wiederholte der Anwalt. — „Ichfrage, was sagte Ihnen Ihre Schwester, als Sie sie über ihreKrankheit befragten?"
„Nichts," erwicderte Jeanie leisen Tones, und doch wurdedas halb geflüsterte Wort bis zum äußersten Ende des Gerichts-saales gehört, ein so tiefes Schweigen herrschte in den bangenAugenblicken zwischen des Anwalts Frage und ihrer Antwort.
Dem Rechtsgelehrten sank der Muth; doch er faßte sichschnell und fuhr fort: „Nichts? Sie meinen im Anfang. —Als Sie aber von Neuem in sie drangen, sagte sie Ihnennicht die Ursache ihrer Krankheit?"