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thümern unserer Kinder, da sie ihren Antheil von Sündhaf-tigkeit als ein von uns Ererbtes tragen."
„Herr," sagte Deans beleidigt, „ich weiß das so gut wie— ich meine," fuhr er gemäßigter fort, „Alles dies kann ganzwahr und recht sein — aber ich mag nicht mit Fremden ibermeine Angelegenheiten reden. — Und »och dazu jetzt, in dieserallgemeinen Noth, wo der Porteous-Befehl von London herunter-gekommen ist — ein schwererer Schlag für dies arme sündhafteReich und diese gebeugte Kirche, als sie je gefühlt seit jenem bösen,verwerflichen Religionscide. — In einer Zeit wie diese" —„Aber, guter Mann." fiel Mittelburg ein, „Sie müssen jedoch auch an Ihren eigenen Hausstand denken, an das LeberIhres Kindes. Wenn cs vielleicht zu retten wäre?"
„Ihr Leben?" Nicht ein Haar von diesem greisen Haupte gäbich für ihr Leben, nun da ihr guter Name dahin ist. — Und doch/fügte er hinzu, indem er den harten Ausspruch mildern wollte —„doch würde ich den Tausch eingeben. Dieses graue Haar, das siemit Schmach bedeckt hat, dieses alte Haupt, das sie mit Sorgenbelastet, würde ich für ihr Leben darbringen, damit sie Zeitzur Buße gewönne; denn was bleibt den Bösen, wenn derOdem aus ihrer Nase entwichen. — Aber sie Wiedersehen willich nicht. — Nein! — Das ist mein fester Entschluß! — SieWiedersehen will ich nie mehr!" Seine Lippen bewegten sichnoch einige Augenblicke, nachdem man den Ton seiner Stimmenicht mehr hörte, als ob er sich selber das Gelübde wiederhole-„Herr," sagte Mittelburg, „ich spreche mit Ihnen, wie miteinem verständigen Mann. Wenn Sie Ihrer Tochter Lebenretten wollen, müssen Sie menschliche Mittel anwenden."
„Ich weiß, was Sie meinen," erwiederte DeanS, „aberHerr Novit, der Sachwalt des Lord Stummendeich wird Allesfür sie thun, was weltliche Klugheit unter diesen Umständen