„Zum Teufel mit Deinem verbrannten Gehirn!" sagteScharfenklau, „wirst Du denn keinen Menschen zu Worte kom-men lassen?"
Niemand wollte jedoch cs auf sich nehmen, das spähendeHäufchen, beim ungewissen Licht des Mondes, mit Sicherheitzu führen-
„Wie fangen wir es an, Ratcliffe?" sagte Scharfenklau;„wenn er uns früher sieht als wir ihn, — und das wird er,wenn wir nicht den rechten Weg treffen, und hin und hersuchen müssen, — ist's um den Fang geschehn- Und lieberwürd' ich hundert Pfund verlieren- Sowohl wegen des'An-sehens der Polizei, als auch weil der Präsident meint, irgendeiner müsse gehangen werden um Porteous, es gehe wie es wolle."
„Wir müffen's schon mit Magda versuchen," erwiederteRatcliffe, „ich will sehen, daß ich sie besser in Zucht halte- Undam Ende, wenn er sie auch ihre Stückchen von alten Liedernträllern hört, weiß er ja nicht, daß Jemand mit ihr ist."
„Es ist wahr," sagte Scharfenklau, „und wenn er sie alleinglaubt, kommt er vielleicht eher zu ihr, als daß er von ihrläuft- Weiter denn, wir haben schon zu viel Zeit verloren.Und seht, daß Ihr sie beim rechten Wege erhaltet."
„Und wie vertragen sich denn Nlkol Muschat und seineFrau jetzt?" fragte Ratcliffe das arme schwachsinnige Mäd-chen; „es war zänkisches Volk sonst, wenn's wahr ist, wasdie Leute sagen."
„Freilich, freilich; aber das ist nun Alles vergessen," er-wiederte Magda, im vertraulichen Ton einer klatschenden Ge-vatterin, die ihrer Nachbarn Heimlichkeiten ausplaudert; „ichhabe sie ja selbst gesprochen, wißt Ihr; vorbei ist vorbei, sagt'ich zu ihnen. — Ader ihr Hals sieht noch recht zerfetzt auS;sie trägt das Leichentuch drüber, um es zu verstecken, aber