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hatte, und das Mädchen. Am Eingang der Berge stießen nochzwei andere Häscher zu ihnen, von Scharfenklau vorausge-sandt, um Aufsehen zu vermeiden. Ratcliffe sah diese Ver-stärkung ungern. Er hatte bis jetzt geglaubt, Robertson, einjunger kühner Mann, würde dem Pvlizeiaufsehcr und seinemGehülfen durch Kraft oder Gewandtheit leicht zu entgehenwissen, ohne daß er selbst dadurch in Verdacht käme. Alleinjetzt war die Gegenzahl zu stark, und Robertson'S Rettung(wozu der alte Sünder gern beitrug, in so weit er es ohneeigene Gefahr konnte), nur durch ein fernes Warnungszeichenzu bewirken. In solcher Absicht mochte Ratcliffe wohl Mag-da's Gegenwart verlangt haben, denn er setzte großes Zu-trauen in die Fähigkeit ihrer Lunge und in ihre Neigung siezu gebrauchen. Wirklich gab sie bald so viele Beweise ihrerlärmenden Geschwätzigkeit, daß Scharfenklau halb entschlossenwar, sie mit einem Häscher zurückzusenden. Die freie Luft,die Nähe der Berge, der emporsteigende Mond (von so gro-ßem Einfluß auf Geisteskranke, wie man sagt), schienen ihreunruhige geräuschvolle Lebhaftigkeit um Vieles zu erhöhen.Bitten so wenig als Befehle vermochten sie zum Schweigenzu bringen; Drohungen machten sie vollends ärgerlich undunlenksam.
„Ist denn keiner von Euch," sagte Scharfenklau ungeduldig,„der den Weg nach dem vermaledeiten Ort, den Muschat-Stei-nen, zu finden weiß, als diese tolle plappernde Närrin?"
„Die ihn wissen?" rief Magda; „wie sollten sie, die fei-gen erbärmlichen Wichte? Ich aber habe auf dem Grab ge-sessen von der Zeit an, wo die Fledermäuse ausfliegen biszum Hahnenschrei, und mancherlei Redens hatt' ich oft mitNikol Muschat und Else Muschat, die da unten liegen undschlafen."