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zu suchen. Wären Sie zu Hause geblieben, wie ehrliche Leutethun, so hätten Sie ihn gesehen; doch wenn Sie von selbstkommen, um sich cinsperren zu lassen, wer kann Ihnen hel-fen, guter Freund?"
„So kann ich Effie Deans also nicht sprechen? Und Siesind entschlossen, mich nicht wieder fortzulassen?"
„Ganz gewiß nicht," versetzte der mürrische Alte. „UmEffie Deans' Angelegenheiten haben Sie sich eben nicht zubekümmern, Sie werden genug mit Ihren eigenen zu thunhaben; und was das Hinauslassen betrifft, so muß es damitgehen, wie das Gericht es für gut hält. Und nun gehabenSic sich wohl für's Erste. Ich muß hinunter, und MeisterSäger ein paar Thüren einsetzen sehen, von denen, die Ihrefriedfertigen Kameraden gestern Nacht eingeschlagen, HerrButler."
Alles dies war sehr kränkend und beunruhigend. Verhaftetzu sein, wenn auch auf eine falsch« Anklage, hat auch für denKräftigsten etwas Furchtbares. Butler besaß zwar den Muthdes Pflichtgefühls und eines edlen Willens, doch bei seinemschwachen Körperbau und seiner lebhaften Einbildungskraftwar er fern von jener kalten Gleichgültigkeit gegen die Ge-fahr, deren Menschen von stärkerer Gesundheit und minderemGefühl sich rühmen können- Eine unbestimmte Vorstellung vondem, was er zu befürchten hatte, schwamm wie ein Nebel vorihm. Er überdachte die Ereignisse der vergangenen Nacht, inder Hoffnung, ein Mittel zu entdecken, sein Erscheinen unterdem Haufen zu erklären oder zu rechtfertigen, da es ihm so-gleich einfiel, daß man ihn dieses Umstandes wegen zurück-halte. Und mit ängstlicher Besorgniß erinnerte er sich, daßbei all seinen Versuchen, den unbeugsamen Sinn der Aufrüh-rer zu wenden, oder sich von ihnen frei zu machen, kein un-