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10 (1851) Der Kerker von Edinburg
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ermannend, als er Butlers heftige Bewegung saher thutes schon jetzt, und wird es zu seiner Zeit noch mehr thunIch bin zu stolz gewesen auf das, was ich um die gute Sachegeduldet, und nun werde ich geprüft mit einer solchen, diemeinen Ruhm in Schmach verwandelt."

Hier ließ sich Deans nach seiner gewöhnlichen Weise in einAufzählen alles dessen ein, was er in heldenmüthiger Beharr-lichkeit für seine Grundsätze gelitten, und Butler besaß zu vielZartgefühl und Menschlichkeit, um ihn in diesem tröstlichenRückwärtsschaucn zu stören. Er suchte vielmehr, als die trau-rige Gegenwart sich dem alten Manne wieder aufdrängte, seineGedanken aufs Neue zu jenen erhebenden Erinnerungen zu leiten.

Das Gespräch hatte eine Zcitlang gewährt, da öffnete sich dieThür nochmals, und Herr Bartel Sattelbaum trat ein. Er trugeinen Stock mit goldenem Knopf in der Hand, einen dreieckigenHut weit nach hinten auf dem Kopfe, und ein seidenes Taschentuchdarunter, um ihn in seiner kühlen Lage zu erhalten. Seine ganzeManier war die eines wohlhabenden Bürgers, welcher hoffen kannnoch eines Tages die Würde einer Magistratsperson zu bekleiden.

Rochefoucauld, der den Schleier von so manchen Krebsschädendes menschlichen Herzens gezogen hat, sagt, wir finden in denUnglücksfällen unserer besten Freunde etwas, was uns nicht ganzunangenehm ist. Herr Sattclbaum würde böse geworden sein,hätte ihm Jemand gesagt, daß die gegenwärtige Roth der FamilieDeans ihn erfreue; und doch ist sehr die Frage, ob nicht die heim-liche Befriedigung, den Wichtigen zu spielen, und eine Rechts-sache untersuchen und erläutern zu können, mindestens seinerTheilnahme an dem Unglück der armen Effie vollkommen dieWage hielt. Er hatte jetzt einen wirklichen Gerichtshandel beimSchopf erfaßt, anstatt daß er sonst seinen Rath aufdringen mußte,wo man ihn nicht brauchte noch verlangte: und er fühlte sich so