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aufgcht, bei Nicol Mnschat's Steinen, hinter der St. Antons-kapelle."
Hierauf wandte er um, und nahm seinen Weg nach denBergen, mit einem hastigen Schritt, der eben so gebieterischschien, wie seine Worte.
Fürchtend, ein neues unbekanntes Unglück werde das Maßseiner Leiden füllen, in Verzweiflung bei dem Gedanken, daßirgend ein Mann ans Erden dem Gegenstände seiner frühenund einzigen Neigung, ihr, die er als seine Verlobte betrachtete,eine solche Botschaft senden dürfe, ging Butler schnellen Schrit-tes dem Häuschen zu. Erfahren wollte er, in wiefern jenerkecke Mann ein Recht habe, von Jcanie Deans zu fordern,was wohl kein sittsames Mädchen gewähren würde.
Butler war von Natur weder eifersüchtig noch abergläubisch;doch in seinem Herzen trug er die Gefühle, welche zn diesenRegungen führen, als seinen Antheil an der allgemeinen Mit-gift der Menschen. Der Gedanke konnte zum Wahnsinn füh-ren, daß ein Wüstling, wie jener seinem ganzen Wesen naches sein mußte, Bntler's Trengelicbte, seine Braut, zu einerunziemlichen Stunde, an einen so unpassenden Ort berufendurfte. Doch hatte der Fremde nicht in jenem süßen Flüsterngesprochen, mit dem ein Verführer eine Zusammenkunft erbittenläßt; sein Ton, ungcstümm und gebieterisch, war nicht der Tonder Liebe, sondern des gewaltsamen Drvhcns.
Auch Regungen anderer Art stiegen in Bntler's tiefbeweg-tem Gcmüth auf. Er empfand eine dunkle, unwillkürlicheScheu bei der Erinnerung an diese seltsame Begegnung. Warer es, von dem geschrieben steht: Er gehet umher wie einbrüllender Löwe und suchet, wen er verschlinge? — Der glü-hende Blick, das wilde Betragen, der oft rauhe, doch absicht-lich gemäßigte Ton — die Züge, deren vollkommene Schön-