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heit bald Stolz verfinsterte, bald Argwohn verzog, bald Zornentflammte — die dunklen rollenden Augen, die er zuweilenmit seinem Hut überschattete, als wolle er sie der Beobachtungentziehen, während er selbst die Bewegungen Anderer erspähte,diese Augen, bald trieb von Schwermuth, bald Hohn undVerachtung blitzend, und bald funkelnd von Wuth — warencs die Leidenschaften eines Sterblichen, die sie verriethen, oderdie Regungen des bösen Geistes, der sich vergeblich bemüht,seine feindlichen Absichten unter der erborgten Maske männ-licher Schönheit zu verbergen? Sogar der Ort, wo Butlerdiesen sonderbaren Unbekannten getroffen, war verrufen undgewissermaßen entweiht, weil hier so viele schon, sowohl imZweikampf, als durch Selbstmord, eines gewaltsamen Todesgestorben. Und auch jener einsame Fleck, den er zur nächt-lichen Zusammenkunft bestimmt, ward als unhcilig angesehen,wegen eines grausamen dort verübten Mordes, und man hatteihm sogar den Namen des Mörders beigelegt. Alle diese Um-stände vereinten sich, unserm einsamen Wanderer, aufgeregtwie er jetzt war, ein heimliches Grauen mitzntheilen. Dochhatte er einen so richtigen Verstand, um dem, was dem natür-lichen Lauf der Dinge zuwider schien, allzu leicht Glauben bei-zumessen. Und so behauptete denn der Verdacht der Eifersucht,ihm entsetzlicher als jeder andere, den Vorrang in seinem Ge-müth.
Mit gänzlich erschöpften Gliedern, mit geängstigter Seele,voll schmerzlicher Zweifel und qualvoller Erinnerungen, stiegButler vom Thal zu dem St. Lconard'sfelsen hinauf, undstand vor der Thür von Deans' Häuschen, mit Gefühlen, anBitterkeit denen seiner unglücklichen Bewohner gleich.
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