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die Zeit zu vertreiben, und hörte wie die große Glocke vonSt. Giles jede Stunde nach der andern in schwellenden To-nen verkündete, welches nach der Reihe von denen der andernKirchthürme bestätigt wurde. Auf diese Weise hatte er siebenschlagen hören, als er zu denken begann, er könne sich jetzt St.Leonard's wohl näher wagen, wovon er noch beinahe eine Meileentfernt war. Demnach stieg er von seinem hohen Standpunktbis in den Grund des Thales hinab, welches die Salisbury-Felsen von denen trennt, die den Namen St. Leonard führen.
Dieser abgeschiedene Ort war damals oft die Zuflucht de-rer, die Ehrensachen mit dem Schwert auszumachen hatten.In jener Zeit, wo der schottische Adel rauh, stolz und üppigwar, fiel dergleichen sehr häufig vor. Da nun Butler einenjungen Mann zwischen den zerstreuten Felsstücken, fern vomFußpfad, umherschleichcn sah, als wolle er der Beobachtungentgehen, glaubte er, eine solche tadelnswerthe Absicht habediesen hichergeführt- Seines eigenen trüben Gemüthszustan-des ungeachtet, hielt er es als Geistlicher für seine Pflicht, denUnbekannten anzureden. „Ein zu rechter Zeit gesprochenesWort," dachte er, „kann vielleicht ein großes Nebel abwenden.Sei mein eigener Kummer, welcher er wolle, er wird mir min-der schwer sein, wenn er mich nicht an der Erfüllung meinerPflicht hindert."
Mit solchen Gedanken, mit solchen Gefühlen verließ But-ler den Fußpfad, und näherte sich jenem- Ihm ausznweichen,schlug der Fremde den zu den Bergen führenden Weg ein;als er aber sah, daß Butler entschlossen sei, ihm zu folgen,rückte er wild den Hut zurecht, wandte um und kam ihmentgegen, als wolle er jeder Nachforschung Trotz bieten.
Als sie sich langsamen Schrittes einander näherten, hatteButler Gelegenheit, den Fremden genau zu betrachten. Er