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10 (1851) Der Kerker von Edinburg
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Gegenstände, sich in vierzehn Tagen zu Woodend blicken ließen.Rebecca sah sich also genvthigt, den Lord seinem eigenenSchneckengang zu überlassen, nun durch die Erfahrung vondes Todtengräbers Satze überzeugt, daß der dumme Esel nichtschneller gehe, wie man ihn auch prügeln mag.

Rüben setzte unterdeß seine Studien in St- Andrews fort,und indem er Jüngere in dem, was er eben selbst gelernt,unterrichtete, gewann er die Mittel, sich in diesem Sitz derGelehrsamkeit zu erhalten, und befestigte sich zugleich in denbereits erworbenen Kenntnissen- Auf solche Weise gelang esihm, nicht nur seinen eignen einfachen Bedürfnissen abzuhel-fen, sondern auch seine alte Großmutter beträchtlich zu unter-' stützen. Seine Fortschritte waren bedeutend, doch wurden siewenig beachtet, wegen der stillen Bescheidenheit seines Wesens,die ihn unfähig machte, seine Gelehrsamkeit in einem glän-zenden Lichte zu zeigen. Und so hatte denn Butler, wäre erzu Klagen geneigt gewesen, wohl wie mancher Andre vonMißgeschick, Zurücksetzung und Ungerechtigkeit zu sagen.

Er erhielt seine Licenz als Verkündiger des Evangeliumsvon einigen Lobsprüchen der Kirchenältesten begleitet; alleindies half ihm zu keiner Beförderung, und er mußte die Hüttevon Beersheba zum Aufenthalt wählen, wo einige Lehrstun-den in benachbarten Familien ihm ein kärgliches und unsichresEinkommen gewährten. Nachdem er die alte Pflegerin seinerKindheit begrüßt hatte, war sein erster Besuch zu Woodend,wo Jeanie ihn mit einer warmen, von stets gehegten Erin-nerungen zeugenden Herzlichkeit, Rebecca mit freundlicher Gast-freiheit und Vater Deans mit einer ihm ganz eigenthümlichenArt empfing.

So hoch David Deans auch die Geistlichkeit ehrte, standdoch nicht jedes einzelne Mitglied derselben in Ansehen bei