82
gen solche, die Schwerter, Flinten und Streitäxte trugen, umso die wohlgeordnete Schuywehr des Zuges zu bilden. Wosie vorbeikamcn, waren die Fenster mit den Bewohnern derHäuser besetzt, deren Schlaf durch eine so ungewöhnliche Stö-rung unterbrochen worden. Einige von diesen Zuschauernriefen den Handelnden Beifall zu; doch im Allgemeinen sahensie, von einem so seltsamen Auftritt in Schrecken gesetzt, ihnmit stummem Erstaunen an sich vorübergehen, ohne durch Wortoder That die mindeste Unterbrechung zu wagen.
Die Aufrührer blieben ihrerseits der ruhigen Besonnenheittreu, mit der sie von Anbeginn zu Werke gegangen. Als demPorteous sein Schuh entfallen war, hielten sie an, und suchtenihn auf, ehe sie weiter gingen. Während der Zug die BvwStreet Hinabstieg, erinnerten sie sich, daß sie eines Stricks zuihrem Vorhaben bedurften. Die Bude eines Seilhändlersward erbrochen, das Erforderliche herausgcnommen, und amnächsten Morgen fand der Mann eine Guinee zur Schadlos-haltung auf seinem Ladentisch. Bei dem Hochgericht ange-kommen, machte man die zur Hinrichtung nöthigen Zurüstun-gen, sich schnell herbei geschaffter Hülfsmittel anstatt der sonstgebräuchlichen fehlenden bedienend. In dieser Zwischenzeitversuchte Butler, großmüthig genug seiner eigenen Sicherheitnicht zu gedenken, das Volk nochmals durch dringende Vor-stellungen von der schrecklichen That zurückzuhalten. AuchPorteous sprach noch einige Worte zur Rechtfertigung desihm Vorgeworfenen. Es war Alles vergeblich. „Fort mitihm! fort mit ihm!" erscholl es von allen Seiten. Mit grau-samer Hast schleppte man den Unglücklichen zum Tode. But-ler, durch das Gedränge von ihm getrennt, entging dem Schre-ckcnsanblick seines letzten Sträubens. Unbeachtet von denen,die bisher ihn als einen Gefangenen bewahrt, floh er den Ort