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kreuzwcis zusammen geschlossenen Hände zweier der Aufrüh-rer gehoben, und Butler, neben ihm stehend, von Neuem er-mahnt, sein peinliches Geschäft zu beginnen- Noch einmalsuchte jener Unglückliche Gnade zu erflehen; als er Alles ver-geblich sah, half seine kriegerische Gewöhnung und die natür-liche Hartnäckigkeit seines Sinnes ihm die Fassung zu bewahren.
„Seid Ihr vorbereitet zu diesem schrecklichen Ende?" sprachButler mit bebender Stimme- „O wendet Euch zu Ihm,in dessen Augen es keine Zeit und keinen Raum gibt, vordem ein Angenblick als eine Lebenszeit, und eine Lebenszeitals ein Augenblick erscheint."
„Ich glaube Eure Meinung zu verstehen," sagte Porteousfinster. „Ich bin als Soldat erzogen; wenn diese mich vorder Zeit umbringen, mögen meine Sünden so wie mein Blutihnen zur Last fallen."
„Und wer," rief hier Wildfeuer mit Bitterkeit, „wer sagteauf eben dieser Stelle zu Wilson, als dieser nicht beten konntewegen der unleidlichen Qual seiner Fesseln, seine Leiden wür-den nun bald vorüber sein? — Ich rathe Euch, Eure eignenSünden zu bedenken, und wenn Ihr auch aus des guten Man-nes Ermahnungen keinen Nutzen ziehen könnt, macht denenkeinen Vorwurf, die milder mit Euch verfahren, als Ihr ge-gen Andere."
Langsam und ernst ging der Zug nun vorwärts. EineAnzahl flammender Fackeln und Kerzen beleuchteten ihn, alswolle man den Vorgang nicht als etwas Geheimes behandeln,sondern ihm vielmehr eine Art von Oeffcntlichkeit geben. DieHauptanführcr hielten sich dicht neben dem Gefangenen, dessentodtenbleiches Antlitz das Kerzenlicht deutlich unterscheiden ließ,da er noch immer emporgetragen, um ein Beträchtliches überder umgebenden Menge hervorragte. Zu beiden Seiten gin-
Kerker von Edinburg. I. 6